Fit durch den Winter mit Vitamine PDF Drucken E-Mail

Eine gesunde Ernährung ist durch nichts zu ersetzten, sie ist die Grundlage für alle in unserem Körper stattfindenden Prozesse. Besonders in der kalten Jahreszeit ist eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen unerlässlich, da diese die Abwehrkräfte stärken und unserem Immunsystem somit helfen gegen Viren und andere Krankheitserreger bestehen zu können. Außerdem ist unsere Ernährung der Ausgangspunkt für den Aufbau und die Erneuerung von Zellen und Muskelgewebe, sowie für die Produktion von Hormonen und Enzymen.

Unterteilung und Bedeutung für unseren Körper

Vitamine werden in zwei Gruppen unterteilt, zum einen die wasserlösliche (alle Vitamine der B-Gruppe und Vitamin C), zum anderen die fettlöslichen Vitamine (Vitamine A,D,E und K).

Da Vitamine ständig von unserem Körper verbraucht oder ausgeschieden werden, ist es von großer Bedeutung, ihm diese permanent zuzuführen, da es andernfalls zu Mangelerscheinungen bzw. schweren Mangelerkrankungen kommen kann, welche sich zunächst langsam und unbemerkt in unserem Körper ausbreiten.

Vitamin C

Durch die Steuerung einer optimalen Kollagenproduktion, fördert Vitamin C vor allem den Aufbau von Bindegewebe. Kollagen ist ein wesentlicher Bestandteil de Gefäße und maßgebend für deren Stabilität verantwortlich.
Ein totaler Mangel an Vitamin C führt zu einer Schwächung des Bindegewebes und schließlich zu Skorbut. In erster Linie unterstützt es jedoch das Immunsystem und wirkt somit bei der Abwehr von Infekten mit. Als Hauptfunktion verfügt Vitamin C über eine antioxidative Wirkung, ebenso wie die Vitamine A und E.

Vitamin D und K

Vitamin D auch bekannt als „Knochenvitamin“, ist die Vorstufe, also das Provitamin, für viele Hormone, welche maßgeblich am Kalziumhaushalt beteiligt sind. Es erfolgt eine Umsetzung in das Vitamin D3, welche bewirkt, das Kalzium aus den Knochen freigesetzt und im Darm aufgenommen wird. Der Kalziumgehalt im Blut kann auf diese Weise annährend konstant gehalten werden.
Vorraussetzung für die körpereigene Produktion dieses Provitamins, ist die ausreichende Bestrahlung der Haut mit UV-Licht, was gerade im Winter nicht immer der Fall ist, was bedeutet, dass Vitamin D von Außen, in Form von ergänzenden Präparaten dem Körper zugeführt werden muss, um die Versorgung sicherzustellen.

Vitamin K wird vom Körper benötigt um die Blutgerinnung herabzusetzen, was zum Beispiel bei der Gefahr von Blutgerinsel-Bildung notwendig ist.

Ebenso wird Vitamin K für den Knochenbau benötigt. Gebildet wird es von Darmbakterien. Ein Mangel kann auftreten wenn die Darmflora durch Pilzerkrankungen gestört ist und nicht genügend Bakterien produziert werden. Ein Vitamin K Mangel aus Ernährungsgründen ist allerdings selten.

Folsäure

Folsäure ist in erster in ihrer Bedeutung für ungeborene Kinder bekannt. Defizite dieses Vitamins können zu einem genetischen Defekt, dem Neurahlrohrdefekt führen. Zudem schützt Folsäure vor einem gefährlichen Stoffwechselzwischenprodukt, dem Homocystein. Dieser ist eine toxische Verbindung, welcher gefäßschädigend wirkt und als Risikofaktor für Schlaganfälle und Herzinfarkt angesehen wird.

Wo sind die einzelnen Vitamine zu finden?

Vitamin C: Petersilie, Paprika, Kartoffel, Weißkohl, Hagebutten, Fenchelgemüse, Johannisbeeren, Kiwi, Papaya, Brokkoli, Zitrusfrüchte

Vitamin E: Weizenkeime, Weizenkeimöl, Haselnüsse, Mandeln, Fenchelgemüse

Vitamin D: Eier, Milch, Butter, Fisch

Vitamin K: Sauerkraut, Spinat, Rosenkohl, Rotkohl

Folsäure: alle Kohlarten, Endivien, Spinat, gekeimte Mungobohnen, Bierhefe

B-Vitamine:  Sonnenblumenkerne, Vollgetreide, Nüsse, Weizenkeime, Buchweizen, Pilze, Hülsenfrüchte, Fenchelgemüse

Vitamin A:  Kohl, Spinat, Möhren, Tomaten, Aprikosen, Mango, Feldsalat, rote Paprika

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