Muskelaufbau – wie es funktioniert PDF Drucken E-Mail

Muskelaufbautraining beinhaltet als Zielsetzung den Aufbau hochwertiger Muskelmasse. Gründe für diese Zielsetzung kann es allerdings verschiedene geben, beispielsweise um die therapeutischen Effekte zu nutzen, welche eine verbesserte Muskulatur nach sich zieht oder einfach das Verlangen nach einem ästhetischem Äußeren.

Training

Zunächst einmal sollten sie sich für ihr persönliches Training genaue Ziele setzen, nämlich lang- und mittelfristige Ziele, welche durch das Erreichen vieler kleinerer Ziele nach und nach verwirklicht werden sollen. Der psychologische Faktor beim Training wird oft unterschätzt, eine klare Zielvorgabe und die größtmögliche Motivation sind Grundvoraussetzungen um sichtbare Erfolge verzeichnen zu können.

Der menschliche Körper ist besonders anpassungsfähig, demnach sollte auch ihr Training immer mit entsprechender Anpassung verbunden sein.

Um also ihren Muskelaufbau voranzutreiben, sollten sie auch dementsprechend trainieren, die Anzahl ihrer Wiederholungen sollte bei einem auf Muskelaufbau bezogenem Krafttraining zwischen acht und zwölf liegen. Besonders wichtig ist den den Zielmuskel bei jedem Training maximal zu überlasten, denn dadurch merkt ihr Körper, dass ihm die nötige Muskulatur fehlt und reagiert, indem er die Muskulatur stärkt bzw. Muskeln aufbaut.

Ein weiterer, wesentlicher Punkt, welcher unbedingt zu beachten ist, ist das Training möglichst kurz und so intensiv wie möglich zu gestalten. Arbeiten sie ihren Trainingsplan nach und nach ab, sie werden merken, dass ein Training mehrere Stunden an der Leistungsobergrenze nicht möglich ist. Trainieren also lieber 60 Minuten mit voller Motivation und immer am Limit, als ein Workout über 3 Stunden mit mittlerer Intensität aufzuteilen.

Mindestens genauso wichtig wie das Training selbst, sind die Regenerationszeiten zwischen den Workouts, welche sie unbedingt einhalten sollten, denn die Muskeln wachsen nicht während des Trainings sondern in den Erholungsphasen – den trainingsfreien Tagen. Hören sie auf ihren Körper und zwingen sie sich nicht zum trainieren, wenn sie sich einmal müde und schlapp fühlen. Erholen sie sich und greifen wieder mit voller Energie an sobald sie zu 100% fit sind. So minimieren sie die Gefahr eines Übertrainings.

Wenn sie also auf die Kombination zwischen kurzem und knappen Training und ausreichender Erholung und Regeneration achten, sollte ihrem Ziel, dem schnellen Aufbau von Muskelmasse, nichts mehr im Weg stehen.

Ernährung

Wer Kraftsport betreibt, beansprucht seinen Körper und seinen Stoffwechsel maximal, was zu einem erhöhten Bedarf an Nährstoffen führt. Eine ausgewogene gesunde Vollwerternährung, hat somit einen besonders hohen Stellenwert.

Eiweiß, Kohlenhydrate und Fette als Makronährstoffe, sowie Vitamine und Spurenelemente als Mikronährstoffe sind hierbei zu erwähnen. Verteilen sie ihre Mahlzeiten besser auf 5 – 7 kleinere Mahlzeiten, als auf drei Große, so sorgen sie dafür, dass ihrem Körper im Laufe des Tages die Energie zugeführt wird, die er braucht um den Belastungen, die durch das Training entstehen, standzuhalten.

Nahrungsergänzung 

Ein Körper in der Muskelaufbauphase, benötigt täglich circa 2g Protein, das bedeutet für einen 90kg schweren Bodybuilder, dass er seinem Körper täglich 180g Protein zuführen sollte. Sollten sie ihren Bedarf an Protein nicht mit ihrer täglichen Nahrung abdecken können, empfiehlt es sich ein Konzentrat aus hochwertigen Proteinen zu verwenden.

Es gibt Unterschiede beim Bedarf zwischen Ausdauer- und Kraftsportlern, Kraftsportler sollten, wie oben bereits erwähnt circa 2g Protein pro Kg Körpergewicht täglich zu sich nehmen, bei Ausdauersportlern liegt dieser Wert bei circa 1,5g pro Kg Körpergewicht. Weitere Ergänzungen erklärt und beschrieben finden sie hier.

Risiken

Sie sind nun informiert über die grundlegenden zu beachtenden Ding in Sachen Muskelaufbautraining. Wie sie sicher feststellen bringt der Beginn eines gezielten Aufbautrainings viele Vorteile mit sich.

Aber wie jeder andere Sport, birgt auch dieser gewisse Gefahren und Risiken.

Die Muskeln ihres Körpers besitzen besondere Schutzmechanismen um speziell vor Überbelastung zu schützen, aus diesem Grund sind schwere Muskelverletzungen auch eher eine Seltenheit.

Anders verhält es sich dagegen bei Sehnen, Bändern und Knochen, denn hier entstehen Verletzungen meist langfristiger und schleichen sich meist unauffällig ein.

Anders als bei ihren Muskeln gewöhnen sich die genannten „Problemzonen“ wesentlich langsamer an die neue Belastung. Ihre Muskeln gewöhnen sich also schnell an die stärkere Belastung, ihr gesamter Bewegungsapparat jedoch nicht. Aus diesem Grund ist die Auswahl des richtigen Gewichts und die Anzahl an Sätzen und Wiederholungen ausschlaggebend für ein gesundes, langfristiges Training mit Zusatzgewichten.

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Hundefutter  - Toller Beitrag   |84.173.101.xxx |2009-08-01 22:26:22
Hallo,
ist ein wirklich toller und Interessanter
Beitrag.

Gruß
Steffen

http://www.leckerliwelt.de
Slasher  - Die verschidenen Arten der Kraft   |206.193.5.xxx |2010-05-18 16:46:15
Sehr informatiefer und interessanter Beitrag. Detailiert und sehr ausfuehrlich
beschrieben. Ich haette allerdings noch etwas hinzu zu fuegen: Die verschiedenen
arten der Kraft, die man mit bestimmten Trainigstechniken trainirt. Zum einen
gibt es die Technik bei der man mit sehr viel Gewicht und weniegen
Wiederholungen trainirt. Somit baut der Koerper mehr Kraft auf, um z.B. eine
gewisse Masse X mit einer bestimmten Anzahl an Wiederholungen zu bewegen. Die
Muskeln werden darauf trainiert ein hohes Gewicht zu staemmen. Dies hat
allerdings keine kurzfristiegen Auswirkungen auf das Aussehen beziehungsweise
die Muskulatur.
Dann gibt es Variante zwei bei der der Trainierende mit
mittlerem Gewicht aarbeitet, dafuer allerdings eine Hohe Anzahl an
Wiederholungen ausuebt. Mit dieser Technik ist man in der Lage, schneller Masse
auf zu bauen, allerdings wird der Muskel auf kurzfristiege Sicht nicht
staerker.Was sich allerdings aendert...

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