Fußpilz PDF Drucken E-Mail

Der Fußpilz stellt eine Infektion des Fußes mit Hautpilzen dar. In 90% aller Fälle heißt der Erreger Trichophyton rubrum. Andere Erreger kommen eher selten vor. In Deutschland leiden rund zehn Millionen an einer Fußpilzinfektion, doch nur die wenigsten lassen sich auch behandeln.

Erreger und Übertragung von Fußpilz

Fußpilz wird durch eine Infektion mit Dermatophyten an den Fußsohlen hervorgerufen. Fußpilz tritt entweder in den Zehenzwischenräumen oder den Fußsohlen auf. Übertragen wird der Erreger entweder von Mensch zu Mensch oder Gegenstände fungieren als Zwischenträger. Fußpilzerreger überleben sehr gut in Schuhen, Strümpfen und Fußböden. Besonders an Orten wo barfuß gegangen wird besteht ein hohes Ansteckungsrisiko.

Krankheitsbild und Formen des Fußpilzes

Je nach Lokalisation, also an welcher Stelle des Fußes der Pilz auftritt, wird in drei verschiedene Formen unterschieden. Für detaillierte Informationen klicken sie auf den Link zu dem gewünschtem Thema:

interdigitale Form ( Zehenzwischenräume)
squamös - hyperkeratotische Form ( Fußsohle und Fußkante)
vesikulös - dyshidrotische Form ( Fußgewölbe und Fußkante)


Diagnose von Fußpilz

Beschwerden wie Rötungen und Juckreiz müssen nicht unbedingt Anzeichen für einen Fußpilz sein. Dennoch ist es möglich und es sollte für eine treffende Diagnose schnellstmöglich ein Arzt konsultiert werden. Mit Hilfe von Abstrichen der befallenen Haut, kann mit Hilfe einer mikroskopischen Untersuchung festgestellt werden um was für eine Erkrankung es sich handelt. Allerdings lässt sich auf diese Weise lediglich feststellen ob es ein Pilz oder eine andere Erkrankung ist. Um herauszufinden, welcher Pilz vorliegt muss eine Pilzkultur angelegt werden. Dies geschieht mit Hilfe der entnommenen Abstriche und speziellen Nährböden. Je nach Erreger hat man nach ein bis sechs Wochen ein konkretes Ergebnis vorliegen. 

Behandlung von Fußpilz

In den meisten Fällen ist eine lokale Behandlung der Pilzinfektion mit speziellen Cremes und Salben oder anderen Medikamenten ausreichend. Hierbei sollten sie den Dosierungsempfehlungen des Arztes und des Herstellers folge leisten. Abhängig vom verwendeten Präparat ist die Behandlung für gewöhnlich nach drei bis vier Wochen abgeschlossen. Sollte eine lokale Behandlung nicht erfolgreich sein oder die Ausdehnung des Pilzes ist bereits sehr weit vorangeschritten, ist die Einnahme von Pilztötenden Medikamenten erforderlich.

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