Kleienpilzflechte – Pityriasis versicolor PDF Drucken E-Mail

Die Kleienpilzflechte ist eine weltweit verbreitete, dennoch harmlose Pilzerkrankung. Ausgelöst wird sie durch den Pilz Pityrosporum. Im übrigen zählt diese Art zur normalen Lora der Kopf- und Leistengegend eines jeden Menschen.

Wie kommt es zu einer Infektion?

Wie bereits erwähnt findet man diese Pilzart an jedem Menschen.  Allerdings kann sich die Kleienpilzflechte bei Menschen mit starker Körperbehaarung und durch übermäßiges Schwitzen vor allem im Sommer auf andere Körperteile ausbreiten. Betroffen sind dann zumeist Schulter, Hals, Brust und Rücken. Kleienpilzflechte kann zudem eine Begleiterscheinung einer Behandlung mit Cortison sein.

Krankheitsbild der Kleienpilzflechte

Auf den betroffenen Körperstellen entwickeln sich scharf abgegrenzte, rötlich bis braune Flecken. In der Regel sind diese Flecken recht klein, können aber zu größeren Herden zusammenfließen. In den meisten Fällen haben diese Flecken eine glatte Oberfläche, möglich ist aber auch eine Schuppenbildung. 

Behandlung

Spezielle Shampoos und Cremes mit pilztötenden Substanzen sind in jedem Fall ausreichend um diesen harmlosen Pilz auszurotten. Dennoch ist es wichtig zunächst mit Hilfe von Abstrichen und einem Mikroskop eine zweifelsfreie Diagnose zu stellen. In der Regel ist die Behandlung nach etwa zwei Wochen erfolgreich abgeschlossen.

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